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" Energie - Pass Seite"

Auf Grundlage der Energieeinsparverordnung EnVE gilt ab den 1. Januar 2009 für alle Wohngebäude in Deutschland die "Ausweispflicht": Hausbesitzer müssen bei Vermietung, Verkauf oder Verpachtung ihres Gebäudes den so genannten Energieausweis vorlegen. Denkmäler sind allerdings von der Verpflichtung ausgenommen einen Energieausweis vorlegen zu müssen.


Die zwei Ausweis Arten:
1. Energiepass verbrauchsorientiert: Der verbrauchsorientierte Energiepass basiert auf reellen Verbrauchsdaten die in der Vergangenheit&xnbsp;liegen. Die Vorteile dieser Variante liegen im Preis-Leistungs-Verhältnis, da der Ausweis lediglich zwischen 30 und 50 Euro liegt. Nachteilig kann sich der individuelle Energieverbrauch des Vormieters auswirken, was das ermitteln der reellen Energieeffizienz der Immobilie erschwert.
2. Energiepass bedarfsorientiert: Bei einem bedarfsorientierten Energiepass erfolgt die Ermittlung des Energieverbrauchs auf Grundlage eines technischen Sachverständigengutachtens. Die Prüfung erfolgt unter Einbeziehung der Dämmung, Heizungsanlage, sowie der Fenster. Diese Form des Ausweises ist, aufgrund der aufwendigeren Erstellung, kostenintensiver. Dabei fallen zwischen 150 bis mehrere hundert Euro als Kosten an. Auch hier kann das jeweilige Nutzungsverhalten einen abweichenden Verbrauch verursachen.

Der vollständige und gültige Energieausweis/Energiepass, der von zertifizierten Organisationen / Betrieben erstellt worden ist, muss Modernisierungsvorschläge enthalten. Die Modernisierungs-Tipps zeigen dem Eigentümer sinnvolle und wirtschaftliche Möglichkeiten die Betriebskosten zu senken, die Umweltfreundlichkeit zu verbessern und den Wert der Immobilie nachhaltig zu steigern. Betrachten Sie den Energieausweis/Energiepass nicht als lästiges Übel, sondern vielmehr als Chance langfristig die Kosten für Ihr Gebäude zu reduzieren.

Die Ausweis-Typ kann für Häuser mit einem Baujahr vor 1978 frei gewählt werden. Ferner besteht Wahlfreiheit für Häuser beliebiger Baujahre, die mehr als fünf Wohnungen beherbergen. Für Häuser, die diese Kriterien nicht erfüllen, ist der bedarfsorientierte Ausweis verpflichtend. Dieser besitzt eine Gültigkeit von 10 Jahren. Nach Ablauf muss ein neuer Ausweis erstellt werden. Austellungsberechtigt sind Personen, die eine Zulassung im Bau- Ausbau oder Anlagengewerbe inne haben. Die Ausstellung kann laut Finanzgesetz zu 55% von der Einkommenssteuer abgesetzt werden, die Kosten sind somit sogar teilweise steuerlich abzugsfähig.

Zwei Links wo die Energieeffizenz einer Immobile online ermittelt werden kann:
1. http://energiepass-konzept.de
2. http://www. bnu.de/verbrauchrechner/bde